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Ergebnisse der Epilepsie/Krampfanfälle-Umfrage
Vielen Dank - 'Sie haben Ihr Bestes getan'
Marg Pough
BTCA Genetics and Health, The Borderline, Winter 2003
Von 772 gültigen Adressen hatten wir mit 686 Antworten eine 88,9%'-ige Reaktionsrate.
Wir hatten Berichte von 1552 Border Terriern im Alter zwischen 2 Monaten und 18 Jahren. Mehr Hündinnen (896) als Rüden (656) waren betroffen. Außerdem gab es eine ungefähr gleiche Anzahl von kastrierten und intakten Hunden jeden Geschlechts.
Insgesamt wurden 166 Hunde mit epileptischen Anfällen oder Krampf/Zitteranfällen gemeldet. Das sind in etwa 10.7 % der gemeldeten Hunde. Von denen wurden 83 (5,3% aller Hunde) als Epilepsiepatienten eingeteilt, 77 (4,9% aller Hunde) als Krampfanfallpatienten und sechs (0,38%) als Patienten von beidem eingeteilt.
Von den betroffenen Border Terriern waren die meisten Rüden kastriert, bei den Hündinnen waren es mehrheitlich sterilisierte Hündinnen. Allerdings wurde bei der Untersuchung nicht berücksichtigt, ob die Hunde aufgrund der Anfälle kastriert wurden.
Dr. Slater machte eine ch-square Analyse, um einen Vergleich zwischen Geschlecht (männlich, kastriert, weiblich, sterilisiert) und dem Auftreten von Schlaganfällen zu machen. Sie war aber nicht sehr signifikant (p=0.15) und für Geslecht und Krampfanfälle (p=0.4).
Das Alter vom Beginn der Krankheit bis zu den öfteren Anfällen ist zwischen 2 und 3 Jahren, auch wenn einige Hunde 2 Monate jung und einige schon 14 Jahre alt waren.
Bei den Welpen und den sehr alten Hunden können die Gründe für Anfälle auch andere sein. Infektionen, Geburtsfehler, Hirntumore oder Bauchspeicheldrüsen-Tumore sind bekannte Gründe für wiederholte Anfälle bei sehr jungen und sehr alten Hunden.
Die bleibenden Fragen können nicht für alle betroffenen Hunde beantwortet werden, daher ist die Anzahl nicht immer konsistent. In den Daten die ich bekommen habe stimmen die vertikalen Resultate nicht für alle Hunde überein. Ich werde Dr. Slater um mehr Informationen bitten. Zum Beispiel hatten 101 Hunde KEINE Diagnose, aber wieviele von ihnen hatten nur einen beobachteten Anfall?
Ergebnisse und Bemerkungen
Zahl der beobachteten Anfälle - gemeldet von 157 Hunden
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Beobachtete Zahl
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epil. Anfälle
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Krampfanfälle
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Beides
|
Total
|
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1
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11 (13.8%)
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3 (4.2%)
|
1 (16.7%)
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15 (9.6%)
|
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2-5
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33 (41.3%)
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14 (19.7%)
|
3 (50%)
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50 (31.8%)
|
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>5
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36 (45%)
|
54 (76.1%)
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2 (33.3%)
|
92 (58.6%)
|
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Gesamtzahl
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80
|
71
|
6
|
157
|
Die prozentuale Häufigkeit der betroffenen Hunde steht vor jeder Zeile. Dennoch können nicht alle Hunde genau klassifiziert werden wenn nur einen Anfall beobachtet wurde. Dieser Anfall soll notiert werden und wenn weitere Anfälle auftreten sind weitere Untersuchungen von Nöten.
Bei 9,5% der betroffenen Hunde wurde nur ein beobachteter Anfall gemeldet, während 58,6% mehr als 5 beobachtete Anfälle hatten.
Frequenz - nach Art der Anfälle gemeldet von 146 Hunden
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epil. Anfälle |
Krampf/Zitteranfälle
|
Beides |
Total |
| 1-2 Jahre |
22 (31.4%) |
15 (21.4%) |
1 (16.7%) |
38 (26.0%) |
| 3-4 Jahre |
12 (17.1%) |
9 (12.9%) |
1 (16.7%) |
22 (15.1%) |
| monatlich |
6 (8.6%) |
5 (7.1%) |
0 |
11 (7.5%) |
| wöchentlich |
4 (5.7%) |
9 (12.9%) |
0 |
13 (8.9%) |
| täglich |
3 (4.3%) |
13 (18.6%) |
1 (16.7%) |
17 (11.6%) |
| andere |
23 (32.9%) |
19 (27.1%) |
3 (50%) |
45 (30.8%) |
| Gesamtzahl |
70 |
70 |
6 |
146 |
26% der genannten Hunde leiden unter unregelmäßigen Anfällen. Diese Hunde mit monatlichen oder noch öfteren Anfällen (28%) bereiten ihren Besitzern die größten Sorgen. Die Kategorie 'andere' (0,8%) beinhalten Hunde mit unregelmäßigen Anfällen oder solche, die nicht ständig kontrolliert werden können (z.B. Hunde von Berufstätigen, die nicht ständig Zuhause sein können)
Diagnose - gemeldet von147 Hunden
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epil. Anfälle |
Krampfanfälle |
Beides |
Total |
| Epilepsie |
20 (27.8%) |
2 (2.7%) |
0 |
22 (15.0%) |
| Gehirnverletzung |
1 |
1 |
0 |
2 |
| Tumor |
4 |
0 |
0 |
4 |
| Lebershunt/PVSA |
2 |
0 |
0 |
2 |
| Leberabnormalität |
1 |
2 |
0 |
3 |
| Keine Diagnose |
41 (56.9%) |
60 (82.2%) |
(6 *) |
101 (68.7%) |
| Metabolisch |
5 (6.9%) |
8 (11.0%) |
0 |
13 (8.8%) |
| Gesamtzahl |
72 |
73 |
6 |
147 |
* 6 Hunde mit beiden wurden untergebracht bei epil. Anfälle
Epileptische Anfälle können andere Gründe als idiopatische Epilepsie haben:
Gehirnverletzungen, Tumore, Leberschäden, Leberabnormalitäten, und Stoffwechselproblemen können solche Anfälle verursachen.
Es kann aber schwierig sein, die genauen Gründe für beides (epileptische Anfälle und Krampfanfälle) zu identifizieren, da 68,7% von 147 betroffenen Hunden Keine Diagnose haben.
Von 158 Hunden hatten 56,3% (89 Hunde) zumindest einen diagnostischen Test, während 43,7% (69 Hunde) nicht getestet wurden.
Über die Hälfte (52,5% - 58 von 111 Hunden) der Keine Diagnose kategorie wurden auch nie getestet.
Die keine Diagnose Kategorie zeigt, wie wichtig selbst einfache Tests sein können. 41 Hunde wurden so von ihren Besitzern als epileptisch und 60 als krämpfend klassifiziert. Allerdings hatten mehr als die Hälfte bisher noch keinen Test. Selbst diese einfachen Tests können möglicherweise dabei helfen, die Gründe für epileptische Anfälle und Krampfanfälle zu kategorisieren.
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Tests ja
|
Keine
|
Total
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|
Epilepsie
|
15
|
7
|
22
|
|
Gehirnverletzung
|
2
|
0
|
2
|
|
Tumor
|
2
|
2
|
4
|
|
Leber Shunt/PVSA
|
1
|
1
|
2
|
|
Leberabnormalität
|
4
|
0
|
4
|
|
Keine Diagnose
|
53
|
58
|
111
|
|
Metabolisch
|
12
|
1
|
13
|
Ausgeführte diagnostiche Tests
|
ausgef. Tests
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epil. Anfälle
|
Krampf/Zitteranfälle
|
Beides
|
Total
|
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Blut-Chem.& Urin
|
35
|
39
|
4
|
74 (54.0%)
|
|
Gallensäure
|
14
|
25
|
1
|
39 (28.5%)
|
|
Imaging
|
6
|
18
|
0
|
24 (17.5%)
|
|
Gesamtzahl
|
55
|
82
|
5
|
137
|
Krankheit und Behandlung:
Prozentsatz von Hunden mit folgender Behandlung
Von 160 Hunden haben 75% (120) keine Behandlung bekommen und 96 (60%) waren in der Keine Diagnose Kategorie, 27 (16,8%) Hunde mit epileptischen Anfällen wurden auf Phenobarbitol gesetzt, darunter auch 10 in der Keine Diagnose Kategorie. Dadurch erhofft man sich Ergebnisse, die zeigen sollen, ob eine chemische oder eine andere Behandlung erfolgreicher ist.
Diätwechsel wurde für 30,7% aller betroffenen Hunde gemeldet. Von berichteten Diäten wurde bei 58,1% der Hunde mit Krämpfen eher einen Diätwechsel eingestellt, als bei Hunden mit epileptischen Anfällen. 'Missing Link' bei 5 von 31 Hunden mit epileptischen Anfällen und bei 2 von 43 Hunden mit Krämpfen gefüttert.
Diese Daten sind aber nicht konsistent und ich werde mich um mehr vertikale Informationen bezüglich der Diäten kümmern.
Ich gebe zu, nicht alle richtigen Fragen gestellt zu haben, beispielsweise ob die Behandlungen - egal ob chemisch oder ernährungstechnisch - funktionieren? Gab es eine Steigerung bei Anzahl und Regelmäßigkeit der Anfälle durch die Behandlung? Ich muß auch noch mehr vertikale Analysen bezüglich Anzahl und Häufigkeit von Anfällen in Zusammenhang mit Diagnose, Tests und Diäten bekommen.
Durch diese Studie können wir darauf schließen, das Border Terrier beides haben, periodisch-episodische epileptsiche Anfälle und Krampfsyndrome. Wie auch immer, beides ist schwierig zu diagnostizieren.
Bei idiopatische Epilepsie erlangt man die Diagnose nachdem man alle anderen Funktionsstörungen ausgeschlossen hat. Bei metabolischen Funktionsstörungen können manche diagnostischen Tests als Indikatoren ausgewertet werden, sind selbst aber nicht diagnostisch.
Die Wissenschaftler der Universität Ütrecht in den Niederlanden gaben dem Krampfsyndrom den Namen: Canine Epileptoid Cramping Syndrome.
Eine Diagnose zu finden ist der schwierigste Teil, nachstehend einige spezifische Anforderungen. Eine Vielzahl von Hunden wurde nicht getestet und da möglicherweise Hunde mit unregelmäßigen Anfällen unter ihnen sind, muß man auch danach fragen. Aber es kann auch sein, daß einfache Laborteste Aufschluß geben können.
Zwei krampfende Hunde wurden auf ihre Pyruvat- und Laktat-Werte in Urin und Plasma getestet. Beide hatten leicht erhöhte Urin Pyruvate aus denen eine leichte Abnormität der Pyruvat/Laktat Werte resultiert. Die Bedeutung dieser Ergebnisse sind unbekannt. (Persönliches Gespräch: Diane Shelton, DVM, Neuromuscular Laboratory , University of California, San Diego, CA)
Verschiedene Hunde mit dem Krampfsyndrom weisen einen Rückgang in Häufigkeit und Heftigkeit der Merkmale auf, nachdem ein Diätwechsel vorgenommen wurde. (Hills Z/D, Hills K/D, and Eukanuba Early und Late Kidney Response)
Einige asymptomische Hunde mit erhöhten Gallensäure-Werten zeigten nach einem Diätwechsel Werte im normalen Bereich. (Hills K/D, Eukanuba Early und Late Kidney Response) (persönliche Gespräche zwischen verschiedenen Besitzern und Marg mit begleitenden Laborbefunden)
Diese Umfrage behandelt nicht alle unsere Fragen, sie wurde als Basisuntersuchung geschaffen. In der Zwischenzeit haben wir Daten gesammelt, die in Zukunft hilfreich sein können.
Periodisch auftretende Anfälle, die als epileptsiche Anfälle oder Krämpfe klassifiziert werden können, treten bei etwa 10% der Border Terrier in dieser Studie auf. 5% treten in jeder Kategorie auf.
Diagnostische Tests können wichtige Informationen sowohl für den Besitzer als auch den Tierarzt liefern. Phenobarbitol wurde für Hunde mit mutmaßlicher idiopathische Epilepsie verwendet. Allerdings wurde es auch bei einem Hund mit einer Stoffwechselstörung und einem Hund mit einer Leberabnormität (Wo es eventuell kontra-Indikationen gibt). Wenn es bei diesen Hunden wirkt, sind ihre Diagnosen vermutlich nicht völlig korrekt.
- Videos, auf denen Anfälle gezeigt werden, sind sehr hilfreich, da man sich nicht darauf verlassen kann, die Hunde während eines Anfalles rechtzeitig zum Tierarzt zu bringen. Zusätzlich sind diese Videos hilfreich für Neurologen und Internisten, die sich mit diesen Syndromen beschäftigen.
- Eine Kopie des Videos sollte zu Kris Blake (1925 Kingsview Ln, Plymouth, MN 55447) geschickt werden. Kris stellt ein Video mit allen Clips zusammen, das denen, die sich mit dem Thema beschäftigen, geschickt werden soll.
- Jeder Hund mit wiederholten epileptischen Anfällen oder ähnlichen Anfällen oder Muskelkrämpfen sollte unter tierärztlicher Behandlung stehen.
| * Blut-Chemische und Urin Tests |
* eine Gallensäurestimulationstest wäre wünschenswert
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| * Bei jedem symptomatischen Hund mit abnormalen Gallensäure Ergebnissen sollte ein Leberultraschall gemacht werden. Weitere Leberröntgen oder Leberbiopsien hängen sowohl von klinischen Anzeichen als auch von den Ultraschall Ergebnissen ab. |
- Eine volle Aufarbeitung durch einen Veterinärneurologen würde ideal für alle Hunde mit periodischen klinischen Anfällen jeden Typs sein. Diese Studien könnten dabei helfen zwischen metabolischen und neurologischen Gründen zu unterscheiden.
| * EMG (Electromylogramme) für Muskelaktivitäten könnten hilfreiche Informationen liefern |
| * CAT Scans, MRI's und andere Arten von 'Imaging' könnten Teil der Untersuchung des Hundes sein. |
- Klinisch affektierte Hunde mit abnormen Blutuntersuchungsergebnisse und Gallensäure Ergebnissen sind Kandidaten für Tests der organischen Säuren. Melden Sie sich bitte bei Mark Leichty DVM Tel: +1-319-256-3205, e-mail: mleichty@farmtel.net
Dr. Margaret Slater vom College of Veterinary Medicine, Texas A&M University, die die Leitung der Studie übernommen hat und die chi-quare Analyse durchgeführt hat. Sie gab uns auch die Vorangegangenen Berichte der Speciality in Hutto vom März.
Norma de Anda, College of Veterinary Medicine, Texas A&M University, hat die meisten Dateneinträge gemacht und die Excel-Listen erstellt.
Dr. Scott Schatzburg, College of Veterinary Medicine, Cornell University (jetzt am Animal Medical Center, NYC) für seine hilfreichen Kommentare und seine Unterstützung.
Dr. Diane Shelton, Department of Neuromuscular Diseases, University of California, San Diego für die Durchführung von Pyruvat- und Laktatsäure-Werten bei zwei Hunden mit Krampf Syndrom. Und die Zeit für Diskussionen mit mir über das Krampfsyndrom und die Ergebnisse und die Auswertung der diagnostischen Tests.
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